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Das Handlöten hat sich aus gutem Grund längst überlebt und ist durch das Selektivlöten ersetzt

Manufakturen sind etwas Wunderbares, solange es um Schuhe geht zum Beispiel oder  um Lebensmittel – beim Handlöten sieht dies allerdings etwas anders aus. Das hängt damit zusammen, dass sich eine gute Lötverbindung als elektrische und mechanische Verbindung durch folgende Merkmale auszeichnet: Sie gelingt am besten im ersten Anlauf, entsteht bei einer möglichst niedrigen Temperatur und ist so schnell als möglich erledigt. Diese Prämissen gelten für das Handlöten und für alle anderen Löttechniken – selbst wenn sich das Lötzinn von Sn63/PB37 zum bleifreien Lot SAC305 bzw. SN100 oder ähnlichem geändert hat. Dass ein guter Lötkolben und das rechte Geschick für das Handlöten ausreichen, ist eine Aussage, die natürlich noch stimmt – aber eben leider längst an Bedeutung verloren hat, weil das Handlöten einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

Das Handlöten ist heute längst veraltet

handloeten selectivloeten stickstofferzeugerHeute wird das Handlöten in der Massenproduktion aus Gründen der Qualitätssicherung nicht mehr eingesetzt. In der Automobilindustrie ist es gar nicht mehr erlaubt. Eine zunehmende Komplexität und immer höhere Qualitätsstandards haben dazu beigetragen, dass das Löten mit der Hand heute nicht mehr als adäquate Technik akzeptiert ist. Aus Gewohnheit, aus Überzeugung „von Hand“ doch alles wunderbar exakt abzuarbeiten, machen sich Fachleute im kleinen Dienstleistungsbetrieb über den mittelständischen Betrieb bis hin zu jenen Kollegen in den großen Firmen immer noch auf die händische Weise an die Arbeit. Ohne zu wissen, dass sie es viel leichter haben könnten: Zum Beispiel durch das Selektivlöten.

Handlöten versus Selektivlöten:

  • Die manuelle Technik eignet sich ausschließlich für wirklich solitäre Lösungen bzw. für individuelle Reparaturstellen
  • Das Lötergebnis ist immer nur so gut wie der Mensch, der es produziert – er ist und bleibt die Schwachstelle
  • Die Reproduzierbarkeit ist nicht gewährleistet
  • Extreme Flussmittelrückstände durch Handlötzinn
  • Deutlich höhere punktuelle thermische Belastung durch kleine Lötspitze und somit nur eine kleine Kontaktfläche
  • Keine Zulassung für das Handlöten in der Automobil- bzw. deren Zulieferbranche